Ja zu mehr Verkehrssicherheit. Nein zu Wahlkampf auf dem Rücken von Kindern.

Verkehr

Marco Pagano

Seit mehreren Jahren bereits wird geprüft, wie die Verkehrssicherheit auf dem Schulweg zur GGS Volberger Weg erhöht werden kann. Parteiübergreifend wurde in intensiven Gesprächen mit den Beteiligten vor Ort in Rath/Heumar und den Fachleuten der Stadt Köln nach einer Lösung gesucht. Trotz mehrerer Ortstermine und ergebnisoffenen Diskussionen ist seit langer Zeit klar: Es gibt keine bauliche oder verkehrslenkende Maßnahme, welche die Verkehrssicherheit im eng bebauten Volberger Weg verbessert. Im Gegenteil. Vieles würde sie verschlechtern und daneben auch noch die Situation für die Anlieger verschlechtern. Umso erstaunlicher ist der jüngste Vorstoß der Rath/Heumarer CDU im abschließenden Kommunalwahlkampf. Wir finden: Wahlkampf sollte nicht auf Kosten von Kindern stattfinden.

Dennoch besteht am Volberger Weg ein Problem, wie wir es von vielen Schulen oder Kindertageseinrichtungen in Wohngebieten kennen. Die Straßen oder Wege sind eng und unübersichtlich. Gerade vor Schulbeginn und zum Ende besteht ein hohes Verkehrsaufkommen, Oft wird zu schnell gefahren.

Wir meinen: Wenn es keine bauliche oder verkehrslenkende Maßnahme gibt die hilft, braucht es vielmehr Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer und deutlich mehr Kontrollen des städtischen Ordnungsdienstes und der Polizei - und zwar regelmäßig im ganzen Jahr. Auch eine mahnende Geschwindigkeitsanzeige kann eine sinnvolle Hilfe sein.

Aus diesem Grund hat die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Kalk den jüngsten wahlkampfmotivierten Vorstoß von CDU/FDP abgelehnt, zum x-ten Mal prüfen zu wollen dass es nachweislich keine Alternative gibt, die den Pänz vor Ort zu Gute kommt. Vielmehr haben wir die Stadt aufgefordert die o.g. Kontrollen wie beschrieben zielgerichtet zu erhöhen.

Und damit helfen wir den Pänz am Volberger Weg wirklich.

 

Hier finden Sie die letzte Stellungnahme der Stadtverwaltung zum Antrag von CDU/FDP.