Hallen Kalk erhalten - Kulturstandort stärken

Kommunalpolitik

Marco Pagano

Für die Kalker SPD ist klar: Die Hallen Kalk (75, 76 und 77) müssen erhalten bleiben.

Daher haben wir auch als SPD einen entsprechenden Antrag dazu in die Bezirksvertretung eingebracht, der auch gemeinsam mit der Linken eine satte Mehrheit gefunden hat. Nur die Kalker CDU konnte sich dem leider nicht anschließen.

Schade, denn der Erhalt der Hallen Kalk ist wichtig für das Veedel, für die Kultur und für die Menschen in der gesamten Stadt. Und wir haben uns von dieser Ablehnung auch nicht aufhalten lassen.

Es geht um die weitere Nutzung der "Halle Kalk" (75) als Veranstaltungs- und Kulturhalle. Auch mit einem Abzug des Schauspiels kann dort was ganz Großes für Kalk und das Rechtsrheinische entstehen.

 

Die "Halle Kalk" könnte als Veranstaltungshalle ausgebaut werden, für Theater, für Tanz, für Konzerte, vielleicht auch für Clubparties, für Versammlungen für die örtlichen Vereine, z.B. auch beim Thema Karneval.

Die beiden anderen Hallen 76 & 77 sind unbedingt zu erhalten. Durch ihren unverwechselbaren Charakter sind sie identitätsstiftend. Dort eine Ausstellung der Ludwig-Stiftung zu schaffen, anstatt die Werke wie bisher nur einzulagern, hätte großen Charme und wäre eine tolle Chance. Die Ludwig-Stiftung wünscht einen rrh. Standort und dort ist die Chance dafür.

Auch Ateliers sind an der Stelle gut vorstellbar. Eine weitere Idee könnte der Betrieb eines Indoor-Spielparadieses sein.

Ebenso sollte die historische Krananlage auf dem Ottmar-Pohl-Platz erhalten bleiben.

Es gibt so viele Ideen. Ein Abriss ist die allerschlechteste davon.

Gastronomie würde hervorragend zum Platz passen und wäre eine charmante Ergänzung zum weiteren Angebot. Ein gutes Beispiel, wie sowas gut umgesetzt wurde, ist der Altenberger Hof.

Die SPD wird sich an der laufenden Diskussion beteiligen und auch kurzfristig eigene Veranstaltungen dazu organisieren, zu denen alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen werden. Wir wollen die Definition Kultur breiter fassen und Kulturstandort stärken.  Das geht am besten in der Diskussion mit den Menschen vor Ort.