Ziel erreicht: FH Köln bleibt in Deutz

Bildung & Forschung

Die SPD in der Bezirksvertretung Kalk begrüßt die Standortentscheidung des Landes NRW für den Verbleib des ingenieurwissenschaftlichen Zentrums der Fachhochschule in Deutz.

Fraktionsvorsitzender Oliver Krems: „Diese Entscheidung des Landes stärkt den Wissen­schaftsstandort Köln. Das Land wird über 200 Mio. EUR investieren. Es bieten sich aber ins­besondere auch große Chancen für Deutz, Kalk und Humboldt-Gremberg und das gesamte rechtsrheinische Köln. Durch die Einbeziehung bisher für städtische Zwecke bzw. durch stadtnahe Unternehmen genutzter Flächen ergibt sich die Möglichkeit, die Fachhochschule Deutz städtebaulich aus ihrer bisherigen Insellage zu befreien und stärker mit den umliegenden Stadtteilen zu vernetzten. Davon werden Studierende sowie Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen profitieren. Nach unserer Auffassung sollten diese Aspekte im Rahmen eines Architektenwettbewerbes mit betrachtet werden.

Zudem wünschen wir uns eine stärkere inhaltliche Kooperation der Fachhochschule mit den nahe gelegenen städtischen Berufskollegs.

Nicht zuletzt kann die erfolgreiche Kooperation der FH mit den umliegenden Unternehmen fortgesetzt und ausgebaut werden. Wir halten es für sinnvoll, dass im Umfeld der FH Deutz weitere Gewerbeflächen für forschungsnahe Unternehmensansiedlungen angeboten werden."

Landeswissenschaftsministerin Svenja Schultze hatte am vergangenen Dienstag verkündet, dass das IWZ in Deutz verbleiben soll. Die Entscheidung wurde möglich, nachdem Oberbürgermeister Roters angeboten hatte, bisher städtisch genutzte Grundstücke in die Planungen des Landes mit einzubeziehen. Alle rechtsrheinischen Stadtbezirksverbände der SPD haben sich seit längerem für den Verbleib des IWZ der FH in Deutz eingesetzt. Zudem haben sich viele Initiativen und Einzelpersonen, darunter auch Pfarrer Meurer, für den Verbleib in Deutz engagiert.