Kalk und Deutz brauchen die neue Gesamtschule!

Presse

Marco Pagano

Die Bezirksvertretung Kalk hat in ihrer Sitzung am 29.10.2015 auf Initiative der SPD-Fraktion einstimmig beschlossen, dass die Kölner Stadtverwaltung Gespräche mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) mit dem Ziel aufnehmen soll, das freie BLB-Gelände am Walter-Pauli-Ring in Kalk zu erwerben um eine Gesamtschule zu errichten.

 

Dies ist nach Ansicht der SPD absolut notwendig, da der Bedarf von Kalk und Deutz bereits heute sehr hoch ist und mit zunehmendem Wachstum weiter steigen wird. Über den großen Bedarf an Schulplätzen und die umfangreichen Planungen der Stadt Köln um diesen decken zu können wurde bereits Ende 2015 medial berichtet. Zur Sitzung der Bezirksvertretung Kalk im April 2016 informierte nun die Stadtverwaltung, dass dieses Grundstück aus „lärmfachlicher Sicht“ vermutlich nicht geeignet sei.

 

Der Kalker SPD-Fraktionsvorsitzende Marco Pagano hierzu:

„Dass dieses Grundstück für eine Schulnutzung aufgrund der Lärmbelastung nun nicht geeignet sein soll, wie es aus der Mitteilung der Stadtverwaltung hervorgeht, kann nur als schlechter Witz bezeichnet werden. In unmittelbarer Nähe entsteht mit der FH für öffentliche Verwaltung bereits eine Bildungseinrichtung. Warum eine Gesamtschule dann dort an dem Platz nicht möglich sein soll, lässt sich nicht nachvollziehen.“

 

So habe die Bezirksvertretung Kalk in ihrer jüngsten Sitzung am 22.04.2016 eine Vorlage der Stadtverwaltung unterstützt und die ersten Schritte eingeleitet, um in der Kasernenstraße in Kalk-Ost attraktives Wohnen am Güterbahnhof zu ermöglichen.

 

„Von daher“, so Marco Pagano, „ist das alles nicht wirklich nachvollziehbar. Das eine geht, das andere nicht?“

 

Anstatt abzuwiegeln müssen nach Aussage von Marco Pagano Lösungen und Möglichkeiten geschaffen werden:

„Dann gilt es eben die richtige und notwendige Bauausstattung mit dem passenden Lärmschutz zu wählen. Denn so viele Grundstücke für neue Schulen gibt es in Köln nicht und der Bedarf ist jetzt schon riesig. Wenn das hier, wo es zu einer Bildungslandschaft mit Synergieeffekten kommen könnte - wovon Deutz und Kalk gleichermaßen profitieren würden - nicht gehen soll, kann ich mir momentan schwer vorstellen wie die Stadt die Bedarfe decken und dem Elternwillen gerecht werden will.“